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| Barockschloß Harrachegg - ein geschichtlicher Rückblick |
zusammengestellt von Kurt Klöckl |
Der Sausal war seit dem 10. Jahrhundert im Besitz der Erzbischöfe von Salzburg. Als Verwaltungssitz und Amtshaus des Berggerichtes diente Harrachegg am Nordwesthang des Demmerkogels. |
![]() Das Barockschloß Harrachegg - heute befinden sich darin Gemeindewohnungen |
Vom alten "Berghaus" Thunegg, benannt nach
Erzbischof Graf Thun (1654-1668), blieb nichts erhalten. An seiner
Stelle steht heute die Volksschule Höch. Der zugehörige
Weinkeller, einst Depot für das Bergrecht (Wein- bzw. Mostabgabe),
entstand einem Wappenstein über dem Tor zufolge 1648 aus Freude
über die Beendigung des 30jährigen Krieges. 1680 wird
"das hochfürstliche Hoff- und Bergrechtshaus Thunegg
im Sausal, zuoberst des Zwickls am Kalchriegel in der St. Andreas
Pfarr gelegen" genannt. Gewöhnlich bezeichnet man diese im Sausal gelegene Herrschaft
als "Berggericht Harrachegg" oder "Bergamt
Sausal". Dieses war in ein vorderes und in ein hinteres
Bergamt geteilt, zählte 1805 nicht weniger als 1324 dominikale
Berg- und Zinsholden und war bis 1812 ein integrierender Bestandteil
der erzbischöflich- salzburgischen Herrschaft Deutschlandsberg.
Die Gründe der Untertanen lagen auf 47 Weinbergen und Hügeln
verstreut. Der Weinzehent bedeutete den wichtigsten Ertrag. Weinbaugemeinde St. Andrä-Höch | www.st-andrae-hoech.at | Tel. 03457/2258-0 |